Polnische Saisonarbeiter werden zunehmends zu teuer für den deutschen Arbeitsmarkt. Zumindest für geringqualifizierte Tätigkeiten lassen sich kaum noch Saisonarbeiter aus Polen gewinnen, die bereit sind, in Deutschland zu arbeiten.
Neben einer Tätigkeit als Erntehelfer, insbesondere in der Spargel- und Obsternte, wird insbesondere im Hotel- und Gaststättengewerbe von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Saisonarbeiter aus Osteuropa einzusetzen.
Als Alternative für die Polen ist mit dem EU-Beitritt die Republik Bulgarien angetreten. Wenngleich allein durch die geringere Anzahl an erwarbsfähigen Personen ein Ersatz der polnischen Saisonarbeiter - auch zusammen mit den rumänischen Saisonarbeitern - nicht möglich ist, wird so doch eine Entlastung für den deutschen Arbeitsmarkt eintreten.